Gegen Knie- und Schienbeinschmerzen schon früh vorbeugen

Quelle: condition Zeitschrift - lohnend zu kaufen

Dehnen – kräftigen – entspannen – Lauftechnik- und Fußstatikanalyse

20. September 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Knie- und Schienbeinschmerzen treten nicht nur im Hochleistungstraining, sondern auch bei jungen, regelmäßig trainierenden Kindern und Jugendlichen nicht selten schon früh auf. Die verursachenden Schmerzen können wachstumsbedingt sein, weisen aber auch auf übersehene Defizite in der Ausbildung hin. In vielen Fällen handelt es sich um eine Diskrepanz zwischen Belastung, muskulärer Entwicklung und Funktionalität in den betreffenden Bereichen. Aber auch Lauf-Technikfehler, Fußstatikprobleme oder eine falsche altersgemäße Ausrüstung (Schuhwerk) können zu den entzündlichen Reizungen der Sehnenansätze oder auch der Knochenhaut am Schienbein (Schienbeinkantensyndrom) führen. Hilfreich ist in eine Ursachenanalyse schon früh fachkundiges sportmedizinisches Personal einzubeziehen und eine Lauftechnikanalyse durchzuführen.

Ursachen ergründen – Schwachstellen ermitteln

Sind erste Symptome erkennbar sind die entsprechenden Bereiche zu lokalisieren, eine Diagnose auch vom Arzt einzuholen, Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen festzulegen und sofort mit der Rehabilitation zu beginnen. Der komplex der Maßnahmen wird vom Schweregrad der Behinderung bestimmt. Man kann aber immer davon ausgehen, dass es Defizite in der Ausbildung (Muskelungleichgewichte) gegeben hat und nachgearbeitet werden muß. Gleichzeitig sollte es im Kinder- und Jugendtraining dazu führen, auch bei den noch Gesunden vorbeugend Übungen in das Training einzubeziehen, die eine größere Stabilität und optimale Funktionsfähigkeit für die bevorstehenden Belastungserhöhungen in den Jahren in diesen sensiblen Bereichen für Läufer und Geher schaffen. Dafür ist immer der Dreiklang kräftigen – dehnen – lockern / entspannen gemeinsam zuständig und Streck- und Beugemuskulatur gleichermaßen zu entwickeln. Oft ist auch die Ursache in einer zu geringen Gelenkbeweglichkeit zu suchen, wenn z.B. die Geschwindigkeitsanforderungen im Frühjahr in ungenügend vorbereitete Grenzbereiche, nach wochenlangen höchstens mittleren Tempis ohne Spikes, oder bei einem neu aufgenommen Bergantraining, steigen. Auch auf Bergabläufe schlecht vorbereitete Knie reagieren schnell „sauer“.

Ursachen können in Muskelungleichgewichten der vorderen und hinteren Unter- bzw. Oberschenkelmuskulatur, in der Fußstatik (Platt-, Senk-, Spreizfuß, Position und Stärke des Fußgewölbes und des Zehenbereiches) in der Winkelstellung des Unterschenkels bzw. beim Fußaufsatz (Pronationsstellung) und in einer ungenügenden Dehnbarkeit und „Stärke“ des Fußgelenkes liegen.

 

 

Einer Knochenhautentzündung am Schienbein kann mit verschieden Aktivitäten zur Entspannung / Lockerung der Wadenmuskulatur (Zugentlastung) vorgebeugt werden. Vor allem in Ungleichgewichten zwischen Fußbeugern- und streckern, in einer unterentwickelten vorderen Schienbeinmuskulatur und ihrer Durchblutung, aber auch in Fußaufsatzproblemen sind dafür die Ursachen zu suchen. Beim „Runner´s Knee“ klagen die Läufer oder Geher über meist diffuse Schmerzen am Kniegelenk – oft schwer diagnostizierbar. Praxiserfahrung ist, dass die meist muskulären Schwächen durch zielgerichtete Kräftigung der Muskulatur „rund ums Knie“ – durch Kniestreck- und beugeübungen – zu „behandeln“ sind. Bei entzündlichen Reizungen der Muskelansätze ist aber immer zuerst die Entzündung zu heilen.

In vielen Fällen fehlt es an Muskelkraft und –beweglichkeit im
Fuß- und Kniegelenk und auch in der Kniehubmuskulatur / Hüftgelenk.

Auch die Schuhe können ihren Anteil haben, wenn sie dem Fußgewölbe nur ungenügend halt geben, nicht passen, zu hart oder zu weich „dämpfen“. Solange die jungen Füße noch wachsen und durch zielgerichtete Übungen Stabilitäts- und Kraftzuwachs erfahren, sollte der Einsatz von Spikes dosiert nur dann erfolgen, wenn es die angestrebte Qualität des Trainings erfordert. Vergessen sie aber nicht, den Anfänger - Kindern die gegenüber den Einlaufschuhen veränderte Lauftechnik zu lehren. Dosiert bedeutet aber trotzdem regelmäßig, z.B. innerhalb eines Tempolaufprogramms bei den letzten 2-3 Läufen um die Lauftechnik mit Spikes zu vermitteln.
Es ist auf alle Fälle besser in nicht zu globigen gut sitzenden Einlaufschuhen schnell zu laufen oder zu springen, als die zu großen Spikes des älteren Bruders aufzutragen. Auch durch Laufen auf Wegen oder Straßen mit gekrümmten Profil können die Schmerzen ausgelöst werden.

Vorbeugen heißt die Bereiche zielgerichtet entwickeln

Kraft und Beweglichkeit in den sensiblen Läufer- und Geher – Bereichen Fuß-, Fußgelenk-, Knie- und Hüftgelenk sollten mit dem Kindertraining beginnend systematisch – aber immer auf der Grundlage der individuellen Ausbildungsstandes – aufgebaut werden. In einer ersten Phase sind dazu Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausreichend reizwirksam, wenn sie mit systematisch zunehmenden Wiederholungszahlen verbunden werden. Später können die Anforderungen mit leichten Zusatzlasten wie Gewichtsmanschetten (die es ja ab 0,5 kg aufwärts gibt) an den Fußgelenken oder gegen den Widerstand eines Gummiseils gesteigert werden bis eines Tages Übungen an Kraftmaschinen oder mit der Hantel die Belastbarkeit so entwickelt ist, dass eine Läufer- oder Geher – Hochleistungstraining ohne Beschwerden absolviert werden kann.

Die leichten Kraftübungen für die genannten Bereiche sind immer mit
Dehn- und Lockerungsübungen zu kombinieren

Ist die Kraft verbessert wird die Lauftechnik optimiert

Auf der Grundlage verbesserter Funktionsmöglichkeiten in den Gelenken und einer erhöhten Fußstabilität ist eine Optimierung der Lauftechnik Arbeitsschwerpunkt Nr.2. Spätestens jetzt kommt es darauf an, den jungen Athleten – am besten mit Hilfe der Videotechnik – ihre kleinen Sünden im Fußaufsatz -, im Fußabdruck, in einer gradlinigen Knieführung nach vorn - oben, in der Unterschenkelentspannung nach einem optimalen Abdruck, in der Körperposition oder in der Armführung zu zeigen und an ihrer Optimierung zu arbeiten. Für Läufer und Geher ist eine hohe Ökonomie in der Umsetzung der Energie in Vortrieb ein nicht geringer Teil ihrer Leistungsfähigkeit. Dafür ist ein den schneller vorwärts unterstützenden Laufstil ein wichtiges Instrument. Gleichzeitig hilft die Beherrschung von An- und Entspannung innerhalb eines Doppelschritts Knie- und Schienbeinschmerzen zu vermeiden.

Sind die Schmerzen in den genannten Bereichen und die Reizung der Knochenhaut
fortgeschritten ist zeitweilig ein Ersatztraining zur Erhaltung von Kraft- und Ausdauer
im Wasser oder auf dem Radergometer zu empfehlen.

 

 

Tipps, Aufgaben / Übungsauswahl zur Vorbeugung gegen Knie- und Schienbeinschmerzen

  • Dehnen Sie vor Beginn des Trainings zielgerichtet (Fuß-, Unterschenkel-, Oberschenkelmuskulatur, den Bereich der Achillessehnen, der Kniesehnen und den Hüft-/ Beckenbereich
  • Lockern Sie nach dem Training die hintere und vordere Unterschenkel- und die Fußmuskulatur, führen Sie regelmäßig Fußselbstmassagen oder Bürstenmassagen der Bein- und Fußmuskulatur z.B. unter der warmen Dusche durch.
  • Wechseln Sie regelmäßig den Belag Ihrer Trainingsstrecken und wählen Sie ihre Trainingsschuhe besser nach dem Belag aus
  • Wählen Sie Laufschuhe nicht nach dem aussehen, sondern besser nach ihrer optimalen Funktion fürs schnelle Laufen (Fachgeschäft)
  • Optimieren Sie Ihre Lauftechnik ständig, Fußaufsatz, Knieführung, Vorsicht „kein Stemmschritt“ (vor allem Pronationskontrolle),
  • Trainieren Sie Ihre Füsse durch Barfußlaufen, Lauf- und Sprungübungen auf dem Rasen, (ausbildungsabhängig, komplex, vorsichtig zu dosieren bei allmählich steigenden Anforderungen), kräftigen sie Ihre Fußgewölbe, stärken Sie die Fußgelenke durch Gleichgewichtsübungen, Lauf – ABC / Koordinationsübungen mit Qualitätsanspruch
  • Verbessern Sie die Beweglichkeit im Fußgelenk
  • Kräftigung der Muskulatur rund um das Knie, der vorderen, auch tiefen Unterschenkel- und Fußmuskulatur durch Streck- und Beugeübungen, auch gegen dosierte Widerstände (Kraftmaschinen, Gummiseil o.ä.)
  • Geländeläufe im profilierten Gelände mit unterschiedlichen Bergan-, bzw. Bergabschwierigkeiten helfen die Beinkraft und ihre optimale Funktion auszubilden. Bergab sollte die Fuß-Aufsatztechnik „kurz – aktiv“sein.
  • Führen Sie in Laufpausen gezielt Lockerungs- / Entspannungsübungen der entsprechenden Bereiche durch.
  • Wechselbäder in Kniebadewannen, Eisbehandlungen, Akkupunktur, Durchblutungsfördernde Maßnahmen (Sauerstoffversorgung) Fuß – Reflexzonenmassagen*, regelmäßige physiotherapeutische Behandlungen sollten stets Bestandteil des Hochleistungstrainings sein.

(*Reflexzonenmassagen sollen nicht nur lokale Effekte am Ort der Massage bewirken, sondern können über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielen. Zu den Reflexzonenmassagen zählen: Bindegewebsmassagen , Periostmassagen , Fußreflexzonenmassagen, Muskelreflexzonenmassage)

 

Wenn die Schmerzfreiheit erreicht ist sollten die wirksamen Übungen auch weiterhin Bestandteil des individuellen Übungsprogramms bleiben und zukünftig das Lauftraining auf wechselnden Bodenuntergründen (Rasen, Bahn, Asphalt, Waldboden, Gelände, profiliert, betont bergab usw.) durchgeführt werden. Dazu ist eine regelmäßige physiotherapeutische Behandlung, verbunden mit einer „Gesundengymnastik“ – d.h. sich vorbeugend mehr als vorher um die wieder gesunden Bereiche zu sorgen - der sensiblen Bereiche dringend angeraten.

Selbst- bzw. Bürstenmassagen der Füße, der Unterschenkelmuskulatur (vorn + hinten)
und rund um das Knie sollten des Läufers täglich Brot sein!

 



 

Die einzelnen BMI-Werte: Bedeutung und Empfehlungen

Quelle: http://www.joggen-online.de/

  • Gelenkbeschwerden, Hüftgelenkarthosen oder Knieschmerzen vorliegen.
  • BMI 20: Dieser Wert gilt als ideal für Marathonläufer, da er ein optimales Kraft-Lastverhältnis anzeigt.
  • BMI über 25 = leichtes Übergewicht: Ein Body Mass Index über dem Normalbereich gilt bereits als leistungshemmend. Um Gelenkschmerzen und anderen Laufverletzungen vorzubeugen, sollte eher auf Joggen oder Walken umgestiegen werden, da die Belastungen, die mit dem hohen Körpergewicht einhergehen, sich durch Laufen doppelt so stark auf die Knochen und Gelenke auswirken wie beim Walking.
  • BMI über 30 = starkes Übergewicht: Wer mit einem Body Mass Index über 30 Sport treibt, sollte gelenkschonende Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren bevorzugen.
  • Ein erhöhter Body Mass Index kann natürlich auch nur vorübergehend sein – wie es etwa bei einer Schwangerschaft der Fall ist. Schwangere sollten sich mit ihrem Frauenarzt besprechen, ob bzw. bis zu welcher Schwangerschaftswoche sie joggen dürfen und wann auch sie auf Walking oder Spazierengehen umsteigen sollten.
  • BMI über 35 = sehr starkes Übergewicht: Bei einem Body Mass Index über 35 kommt auch Joggen nicht mehr in Frage, da die Belastungen für die Gelenke viel zu groß wären. Wem auch das Walking zu anstrengend ist, sollte einfach spazieren gehen und mit Hilfe einer Diät oder Heilfasten anfangen, seinen überflüssigen Pfunden zuleibe zu rücken.
  • BMI über 40 = extremes Übergewicht, Adipositas 3: Menschen mit einem BMI-Wert von über 40 benötigen unbedingt ärztliche Hilfe, um ihr extremes Übergewicht, das ihre Gesundheit bedroht (Infarktrisiko!) unverzüglich zu reduzieren.


Woher kommt das McDonald's-Fleisch?

Von news.de-Volontär Ayke Süthoff

Artikel vom 16.01.2012

Fünf Millionen Zuschauer verfolgten gestern den McDonald's-Check im Ersten. Ergebnis: Besonders gut schmeckt es nicht, und Kinder mögen gerne Spielzeug. Die wirklich spannenden Fragen wurden nicht gestellt.

Josef und Caroline Müller sind bayrische Bauern mit einem eigenen Rinderbetrieb. Sie ziehen Rinder auf, um McDonald's mit frischen Fleisch zu beliefern. Wenn die Kühe gefüttert sind, fahren sie gemeinsam auf ihrem Traktor zu McDrive und holen sich Cheeseburger - belegt mit Buletten aus der eigenen Zucht. Das jedenfalls zeigt McDonald's in seiner Werbung und verweist so auf seine gesunden Nahrungsmittel aus kontrolliertem Anbau in Deutschland.

Doch was ist an diesem selbst verpassten Image dran? Letztlich geht es bei Fastfood-Ketten nur um eines: schnell und günstig satt werden. Natürlich sollten Burger, Pommes und Chicken Nuggets auch noch gut schmecken. Aber wichtiger als ein außergewöhnlicher Geschmack ist, dass er überall auf der Welt gleich ist. Das ist das Erfolgsrezept von McDonald's. Wer in ein Restaurant geht, an dem deutlich sichtbar das goldene «M» leuchtet, der weiß, was er bekommt - egal ob in Shanghai, Moskau oder New York.

McDonald's hat auf diesem Konzept eine der weltweit erfolgreichsten Unternehmensstrategien aufgebaut. Heute, fast 72 Jahre nach Firmengründung und 45 Jahre nach der ersten Filiale außerhalb der USA, ist die Kette mit dem «M» die umsatzstärkste Fastfoodkette der Welt. Doch gleichzeitig mit der Expansion wuchs auch die Kritik. Experten warnten vor ungesunder Ernährung, Umweltverbände vor Abholzung des Regenwalds und Tierschutzverbände vor übermäßigem Fleischkonsum. Dazu steht die Kette regelmäßig wegen des Umgangs mit den Angestellten in der Kritik. Unterbezahlung, Überstunden und Stress lauten die Vorwürfe.

Modernes Logo auf grünem Grund

McDonald's reagierte äußert professionell. Schnell wurde in ein neues, moderneres Image investiert. Kampagnen, in denen auf die Herkunft der Nahrungsmittel verwiesen wird, sind heute genauso Standard, wie die gemütlich-eleganten McCafés und das goldene Logo auf grünem, statt auf rotem Grund.

Ist das Greenwashing ? Und weiß McDonald's wirklich immer, woher Fleisch, Kartoffeln und Salat kommen? Man sollte erwarten, dass der McDonald's-Check im Ersten solchen Fragen auf den Grund geht. Das tut er nicht. Stattdessen versucht das Team ganz grundsätzlich herauszufinden, was McDonald's zum erfolgreichsten Fastfood-Restaurant der Welt macht. Wie vom Format Markencheck bekannt, setzten die Redakteure vier Kategorien fest, die untersucht werden sollen: Geschmack, Verführung, Bekömmlichkeit und Fairness.

Ein entscheidender Unterschied zu den bereits gesendeten Episoden Lidl-Check und Aldi-Check besteht darin, dass McDonald's eng mit der Redaktion zusammenarbeitet. Die Discounter verweigerten nicht nur Drehgenehmigungen in ihren Supermärkten und Firmenzentralen, sondern äußerten sich auch vor den Kameras nicht zu Vorwürfen. Ganz anders McDonald's: die Kommunikationsabteilung zeigt sich außerordentlich redselig und Drehgenehmigungen gibt es auch überall - selbst in der Fleischproduktion.

Quälend lange Testreihen mit Kindern

Allerdings versäumt es das Team, diese Freiheiten zu nutzen. Nur kurz wird mit einem Geflügelfleisch-Lieferanten gesprochen, dann werden alte Bilder gezeigt: aus der Dokumentation Das System Wiesenhof, die im letzten Sommer für viel Aufmerksamkeit im Programm der ARD sorgte. Eigene Recherchen auf den Höfen der Mastbetriebe bleiben aus. Die Macher kommen nicht einmal auf die Idee, die bayerischen Rinderzüchter Josef und Caroline Müller zu besuchen. Dabei dürfte es nicht schwer fallen, die Müllers zu finden - Allgäuer Medien berichteten ausführlich über das Paar.

Stattdessen beschäftigt sich der Film quälend lang mit dem Punkt Verführung - leider aber nur in Bezug auf Kinder. In einer völlig überdimensionierten Versuchsreihe möchte das Team herausfinden, wieso Kinder das Happy Meal so lieben. Wenig überraschendes Ergebnis: Es ist die Mischung aus Essen und Spielzeug in der Happy-Meal-Tüte. Die Frage, wie es McDonald's gelingt, täglich Millionen Erwachsene zu verführen, bleibt unbeantwortet.

Im Fazit vom McDonald's-Check kommt die Kette ziemlich schlecht weg, doch angesichts der Methodik wirkt das Urteil ziemlich aus der Luft gegriffen. Die spannenden Fragen bleiben unbeantwortet oder wurden gar nicht gestellt. Wer wirklich etwas über McDonald's erfahren möchte, sollte sich besser den Film Super Size Me von Morgan Spurlock anschauen.

wam/news.de


Fettverbrennung und Gewichtsreduzierung

www.trainingsworld.com

Fettverbrennung ist die Fähigkeit, Fett zu oxidieren (oder zu verbrennen) und Fett anstelle von Kohlenhydraten als Energielieferant zu nutzen. Die Fettverbrennung ist oft mit einer Gewichtsreduzierung, der Abnahme von Körperfett und der Zunahme der fettfreien Körpermasse verbunden.

Das sind Faktoren, die für einen Sportler vorteilhaft sein können. Es ist mittlerweile gesichert, dass ausdauertrainierte Sportler eine besonders ausgeprägte Kapazität zur Oxidation von Fettsäuren besitzen. Dies versetzt sie in die Lage, Fett als Energielieferant zu nutzen, wenn ihre Kohlenhydratspeicher nicht mehr hinreichend gefüllt sind. Im Gegensatz dazu haben Übergewichtige sowie Patienten mit Insulinresistenz und Diabetes mellitus II eine eingeschränkte Fettstoffwechselkapazität. Daraus resultiert eine vermehrte Speicherung von Fettsäuren im Muskel und in anderen Geweben. Eine solche Anhäufung von Lipiden und Metaboliten in der Muskulatur kann die Insulin-Signalkaskade stören und eine Insulinresistenz hervorrufen. Daher sollte man wissen, welche Faktoren den Fettmetabolismus regulieren und wie Patienten und Sportler ihre Fettverbrennung ankurbeln können.


Der Prozess der Fettverbrennung

Fette werden größtenteils in (subkutanem bzw. unter der Haut liegendem) Fettgewebe gespeichert. Doch auch in der Muskulatur haben wir kleine Fettspeicher (intramuskuläre Triglyzeride). Zu Beginn des Trainings sorgt eine neuronale Stimulation für eine erhöhte Lipolyse (Abbau von Fetten zu Fettsäuren und Glycerol) im Fettgewebe und in den Muskeln. Die Catecholamine wie Adrenalin und Noradrenalin können ebenfalls ansteigen und zur Stimulation der Lipolyse beitragen.

Bei körperlicher Aktivität werden sofort Fettsäuren mobilisiert. Zur Fettverbrennung müssen Fettsäuren des Fettgewebes von den Fettzellen zu den Muskeln, dann durch die Muskelmembran und anschließend durch die Mitochondrienmembran transportiert werden. Bei den in den Muskeln gespeicherten Triglyzeriden läuft die Lipolyse ähnlich ab. Diese Fettsäuren können ebenfalls in die Mitochondrien transportiert werden. Bei sportlicher Aktivität greift der Körper bei der Fettverbrennung auf eine Mischung aus Fettsäuren aus den Fettzellen und den intramuskulären Speichern zurück. Es wurde belegt, dass trainierte Personen mehr intramuskuläres Fett speichern und dieses Fett bei sportlicher Aktivität verstärkt als Energiequelle nutzen.

Bei diesem Prozess erfolgt die Fettverbrennung in verschiedenen Schritten. Die Lipolyse wird von vielen Faktoren beeinflusst. Hauptsächlich wird sie jedoch von Hormonen gesteuert (Catecholamine zur Stimulation und Insulin zur Hemmung). Der Transport von Fettsäuren ist auch abhängig von der Blutzufuhr zum Fett- und Muskelgewebe und der Aufnahme von Fettsäuren im Muskel und in den Mitochondrien. Wird die Mobilisierung von Fettsäuren oder der Transport dieser Fettsäuren gehemmt, können wir den Fettmetabolismus reduzieren. Aber können diese Schritte auch stimuliert werden, so dass der Fettstoffwechsel beschleunigt wird?

 

Wichtige Faktoren für die Fettverbrennung (I)

Ernährung: Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Fettverbrennung ist die jeweilige Nahrung. Eine kohlenhydratreiche Kost hemmt die Fettoxidation, während eine kohlenhydratarme sie fördert, so dass sich hohe Fettstoffwechselraten ergeben. Die Aufnahme von Kohlenhydraten in den Stunden vor einer Belastung führt zu einem Insulinanstieg und somit zu einer um bis zu 35 % verringerten Fettverbrennung. Diese Wirkung des Insulins auf den Fettstoffwechsel kann noch 6–8 Std. nach der Nahrungsaufnahme anhalten. Dies wiederum bedeutet, dass die höchsten Fettstoffwechselraten im Nüchternzustand nach nächtlicher Nahrungskarenz zu erzielen sind. Daher ist für Ausdauersportler häufig ein Training ohne vorangehendes Frühstück angesetzt worden, weil man davon ausging, auf diese Weise die Fettstoffwechselkapazität der Muskulatur zu vergrößern.

Studie
Eine an der Universität von Leuven in Belgien durchgeführte Studie untersuchte den Effekt eines 6-wöchigen Ausdauertrainingprogramms, das an 3 Tagen pro Woche mit jeweils 1- bis 2-stündigen Trainingseinheiten stattfand. Die Teilnehmer trainierten entweder im Nüchternzustand oder nach Verzehr kohlenhydratreicher Kost.

Beim Training im Nüchternzustand wurde eine Abnahme des Verbrauchs an Muskelglykogen beobachtet, während die Aktivität verschiedener am Fettstoffwechsel beteiligter Proteine erhöht war. Die Fettverbrennung während des Trainings war jedoch bei beiden Gruppen gleich. Nach dem Training im Nüchternzustand kann es allerdings zu kleinen, aber wesentlichen Änderungen im Fettstoffwechsel kommen. In dieser Studie wurden die Veränderungen im Fettstoffwechsel möglicherweise dadurch verschleiert, dass den Probanden im Rahmen der experimentellen Untersuchungen Kohlenhydrate verabreicht worden waren. Schließlich kann eine nächtliche Nahrungskarenz auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, so dass ein solches Vorgehen nur für eine schwache oder moderate Trainingsintensität zu empfehlen ist. Auch für eine Gewichtsreduzierung ist die Effektivität eines solchen Ansatzes nicht belegt.

Wichtige Faktoren für die Fettverbrennung (II)

Belastungsdauer: Es ist schon lange bekannt, dass die Verstoffwechselung von Fetten mit zunehmender Belastung an Bedeutung gewinnt. Im Verlauf von Ultra-Ausdauer-Wettbewerben kann die Fettverbrennung bis zu 1g/min betragen. Durch Kohlenhydrataufnahme vor oder während der Belastung wird die Fettverbrennung hingegen gehemmt. Im Hinblick auf eine Gewichtsreduzierung kann die Belastungsdauer eine zentrale Rolle spielen, da der Energieverbrauch auf diese Weise sehr effizient gesteigert werden kann.

Art der körperlichen Aktivität: Auch die gewählte Aktivitätsform hat einen Einfluss auf das Ausmaß der Fettverbrennung. Es wurde nachgewiesen, dass die Fettverbrennung für eine gegebene Sauerstoffaufnahme während des Walkings oder Laufens größer ist als beim Radfahren. Die Ursache für diesen Unterschied ist unklar. Es wird jedoch vermutet, dass es einen Zusammenhang mit der größeren Kraftentfaltung pro Muskelfaser während des Radfahrens gibt.



Wichtige Faktoren für die Fettverbrennung (III)

Geschlechtsunterschiede: Obwohl in verschiedenen Studien keine qualitativen Unterschiede im Stoffwechsel zwischen Frauen und Männern gefunden wurden, deutet die Mehrheit der wissenschaftlichen Untersuchungen darauf hin, dass der weibliche Organismus mehr Fett verbrennt als der männliche. Im Rahmen einer aktuellen Studie wurden 150 Männer und 150 Frauen über einen weiten Intensitätsbereich miteinander verglichen. Es konnte gezeigt werden, dass Frauen bei allen Intensitäten mehr Fett umsetzten als Männer und dass ihre maximale Fettverbrennung bei einer etwas größeren Intensität auftritt. Die Unterschiede sind jedoch nur sehr gering und wahrscheinlich physiologisch nicht von Bedeutung.

Belastungsintensität: Zu den wichtigsten Faktoren, die den Fettumsatz während körperlicher Aktivität beeinflussen, gehört die Belastungsintensität. Obwohl in mehreren Untersuchungen das Verhältnis zwischen einzelnen Belastungsintensitäten und der Fettoxidation beschrieben wurde, konnte dies erst vor kurzem für ein größeres Intensitätsspektrum dargestellt werden. Insgesamt steigt die Kohlenhydratverbrennung proportional zur Belastungsintensität, während die Fettverbrennung zunächst ansteigt, aber bei höheren Belastungsintensitäten wieder
werden soll, trifft dies nicht unbedingt zu. Folgende Abbildung verdeutlicht diesen Zusammenhang:


Welche Nahrungsmittel sind hilfreich?

Von vielen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsprodukten wird behauptet, dass sie die Fettverbrennung ankurbeln könnten. Zu solchen Nahrungsmitteln zählen beispielsweise:
* Koffein
* Guarana
* Ginseng
* Cayennepfeffer
* grüner Tee

Abgesehen von wenigen Ausnahmen existieren jedoch kaum wissenschaftlich akzeptable Belege, dass diese Produkte wirklich die Fettoxidation während der Belastung verbessern.

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Socrates ist tod

Dr. Socrates verliert seinen letzten Kampf

Im Alter von 57 Jahren verstarb der frühere Nationalspieler Socrates am Sonntag an multiplem Organversagen. Der exzessive Alkoholkonsum hatte seinen Körper geschwächt.

Socrates war bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986 Kapitaen der Selecao

"Kein Spieler gibt seine Fußballkarriere auf. Der Fußball ist es, der sich von den Spielern abwendet" Socrates


Es läuft

Quelle: nw-news.de

HOCHSTIFT-CUP: Bei einer glanzvollen Abschlussfeier in Niederntudorf werden die Gesamtsieger geehrt

VON FRANK BEINEKE

Salzkotten-Tudorf. Im Jahr 2008 war der "Hochstift-Cup" als neue regionale Laufserie ins Leben gerufen worden. Es war eine weise Entscheidung. Bei den zu dieser Serie zählenden Volksläufen konnten auch in diesem Jahr diverse Teilnehmerrekorde verbucht werden. Die äußerst erfolgreiche Hochstift-Cup-Saison 2011 fand am Samstag in der Kleeberghalle Niederntudorf ein würdiges Finale. Und auch bei dieser glanzvollen Abschlussfeier konnte ein Rekord vermeldet werden.

Denn mit 264 Finishern wurde die Hochstift-Cup-Bestmarke aus dem Vorjahr (215) noch einmal deutlich übertroffen. "Unsere Laufserie hat in der Region ihren Platz gefunden", freute sich der Hochstift-Cup-Vorsitzende Reinhard Nolte. Besagte 264 Läuferinnen und Läufer hatten die Kriterien erfüllt, um in die Hochstift-Cup-Gesamtwertungen zu kommen. Über 5 und 10 Kilometer mussten dabei mindestens acht Rennen der 21 Stationen zählenden Serie absolviert werden. Über 20 Kilometer waren mindestens sechs Zieleinläufe vonnöten.

Die besten Hochstift-Cup-Teilnehmer wurden nun bei der Abschlussfeier ausgezeichnet. Die 5- und 10-Kilometer-Wertungen wurden hierbei auch diesmal von den Ausdauer-Assen aus dem Kreis Paderborn dominiert. Erfolgreiche Titelverteidigungen gab’s über 10 Kilometer: Seriensieger Christian Fiedler (TSV Schloß Neuhaus) und Elfie Hüther (VfB Salzkotten) waren erneut nicht zu schlagen.
Die Frauenwertung über 5 Kilometer war eine Domäne der "Jugend-forsch"-Abteilung. Die 14-jährige Kim von Rhein (BC Meerhof) gewann vor der Bürenerin Franziska Rehermann, die sogar erst 13 Jahre alt ist. Bei den Männern stand mit Vladislav Heints (Paderborn) derweil der Vorjahreszweite ganz oben auf dem Treppchen. Über 20 Kilometer hatten sozusagen "Gastläufer" die Nasen vorn. Denn sowohl Torsten Krüger (Bielefeld) als auch Sandra Ricke (Korbach) kommen nicht aus dem Hochstift. Doch auch dies zeigt, dass die Laufserie einen äußerst guten Ruf besitzt.
"Auf das in diesem Jahr erreichte Ergebnis können wir stolz sein. Denn es war 2011 mitunter gar nicht so einfach, den sehr unterschiedlichen Wetterkapriolen zu trotzen", bilanzierte Reinhard Nolte und nannte den zur "Regenschlacht" mutierten Bad Driburger Brunnenlauf als Beispiel. Ausbaufähig sei dagegen die Resonanz beim erstmals durchgeführten Schüler-Cup. Lediglich 25 Finisher kamen hier in die Gesamtwertung. "Das ist stark verbesserungswürdig", sagte Nolte mit Blick auf die Nachwuchs-Serie, die 2012 bei den Läufen im Kreis Höxter Station machen wird.
Ein dickes Lob heimste am Samstag der VfB Salzkotten ein. Und dies nicht nur aufgrund der Tatsache, dass der Verein zum dritten Mal in Folge die Hochstift-Cup-Teamwertung gewonnen hatten. Vielmehr glänzten die Sälzer auch als formidable Gastgeber. "Diese Abschlussfeier wird mir noch lange in bester Erinnerung bleiben. Der VfB hat sich an diesem Abend viele neue Freunde gemacht", dankte Reinhard Nolte den Sälzern. 
Bernhard Schilling, Vorsitzender der Leichtathletikabteilung des VfB Salzkotten, freute sich derweil über rund 280 Gäste. "Eine bombige Resonanz. Und alles hat hervorragend geklappt", strahlte Schilling. Die Sälzer haben somit die Messlatte für den SV Kollerbeck sehr hoch gelegt. Denn der Verein aus der Stadt Marienmünster ist am 10. November 2012 Gastgeber bei der Abschlussfeier der fünften Hochstift-Cup-Auflage.

 



 

Wirkung von Medizinballübungen

Quelle: trainingsworld.de

 

Medizinballtraining wird bei Athleten immer populärer.

© Fotolia

Volleyballspieler werfen und fangen Medizinbälle (schwere Bälle mit 1 – 7,

Schnelligkeitstraining

Quelle: trainingsworld.com

Am Anfang steht das Anforderungsprofil


Grundsätzlich richtet sich die Gestaltung des Trainings nach dem jeweiligenAnforderungsprofil einer Sportart. Erst mit dem Wissen über die jeweils abverlangten Fähigkeiten und Fertigkeiten kann ein Training gezielt geplant und gesteuert werden. Die Prinzipien des Trainings der Schnellkraft im Kraftraum sind für alle Sportarten grundsätzlich identisch. Sie unterscheiden sich nur in der Übungsauswahl bzw. den Übungsschwerpunkten, die jeweils gesetzt werden. Die Ausbildung der Kraftfähigkeiten ist eine der bedeutendsten Variablen, die in einem Training zur Entwicklung der Schnelligkeit einen Platz findet. Neben dem Krafttraining existieren aber weitere Faktoren, die Ihre Schnelligkeit beeinflussen können. Dazu gehört Ihre Technik ebenso wie Ihre Flexibilität und Koordination. Dementsprechend sind das Durchführen sportartspezifischer explosiver Bewegungsabläufe und das Trainieren der Technik, das Vergrößern der Amplitude einer Bewegung bis hin zur Optimierung der Schrittlänge Variablen, die in ein Trainingsprogramm integriert werden können.




Zugwiderstandssprints – ein Methodenbeispiel


Zum Schnelligkeitstraining existieren viele erweiternde Methoden. In Sportarten, in denen das „schnelle Laufen“ eine Rolle spielt, sind Zugwiderstandssprints eine verbreitete Trainingsmethode. Diese Methode wird angewandt, um die Beschleunigung bei Sprints oder Antritten zu verbessern. Als Widerstände können verschiedene Dinge fungieren. Widerstände erzeugt durch Schlitten, Fallschirme oder Gummibänder sind die bekanntesten. So wird der Athlet zum Beispiel an der Hüfte an Gummibändern befestigt und sprintet gegen den Widerstand. Aber auch im Radsport sind eine Art Widerstandssprints möglich; nämlich das Sprinten an einer Steigung. Bezüglich der zu bewältigenden Last und Streckenlänge solcher Übungen ist man sich in der wissenschaftlichen Literatur nicht einig. Eine Distanz, an der es sich zu orientieren gilt, sind ca. 30 Meter für den Sprint.Dies unterscheidet sich jedoch von Athlet zu Athlet. Anfänger brauchen länger, um im Sprint auf ihre maximale Geschwindigkeit zu kommen, als erfahrene Athleten. Bezüglich der Last scheint eines sicher: Ist die Last zu groß gewählt, ist der Athlet nicht in der Lage den Oberkörper stabil zu halten. Auch ein Schwanken des Körpers von einer auf die andere Seite während des Sprints kann dann auftreten und ist nicht erwünscht. Prüfen Sie in einem solchen Falle ob diese Anzeichen auf die zu schwere Last oder eine zu schwache Rumpfmuskulatur zurückzuführen sind. 


Das Krafttraining für die Schnelligkeit

Um die Schnellkraft zu schulen, ist es also von Bedeutung, dass Sie im Kraftraum trainieren. Wie sich dies gestaltet, was die Inhalte sind und welche Wirkungen genau erzielt werden, soll am Beispiel des Radsports verdeutlicht werden:

Im Gegensatz zu anderen klassischen Langzeitausdauersportarten, wie z. B. dem Marathonlauf, stellt der Straßenradsport andere und deutlich vielschichtigere Anforderungen an den Sportler. Durch die Topografie der Strecke, das Windschattenfahren und taktische Elemente wie Attacken liegen meist sehr stark wechselnde Belastungen vor. Es wechseln sich sehr ruhige Phasen – fast ohne Belastungen beim Windschattenfahren im Feld – mit unterschiedlich langen und hoch intensiven Abschnitten bei Attacken und Zielsprints ab. Am Beispiel der Attacken wird deutlich, dass die Fahrer innerhalb kürzester Zeit umschalten und aus einer gemäßigten Fahrt heraus eine hohe Leistung abrufen müssen. Bei solchen Antritten sind die Kraftfähigkeiten der Maximalkraft und der Schnellkraft in hohem Maße gefordert. Aber auch während der Disziplin des Zeitfahrens werden Anforderungen an die Kraftfähigkeiten gestellt. Die extrem aerodynamische Sitzposition fordert die gesamte Rumpf- und Stützmuskulatur. Im Training müssen solche Anforderungen entsprechend berücksichtigt werden. Ihr Training muss also physiologisch auf Ihre Zielstellung abgestimmt sein. 


Der Nutzen eines solchen Trainings am Beispiel des Radfahrens

Die physikalische Leistung beim Radfahren wird in Watt bestimmt. Sie errechnet sich wie folgt: Leistung = Drehmoment x Winkelgeschwindigkeit.

Während des Radfahrens kann der Sportler die Leistung durch 2 Faktoren bestimmen:

  • Durch die Kraft, die er auf das Pedal bringt (Beeinflussen des Drehmoments)
  • Durch die Trittfrequenz (Beeinflussen der Winkelgeschwindigkeit)

Am Beispiel für die Leistungsverteilung von 6 Profifahrern innerhalb eines Rennens über 5 Etappen wird die Anforderung an den Radsportler deutlich. Belastungen unterhalb der aeroben Schwelle mit niedriger Intensität machen anteilig ca. 58 % eines Rennens aus. Ca. 14 % des Rennens bewegt sich der Sportler bei Belastungen zwischen aerober und anaerober Schwelle. Recht hoch sind mit 28 % die auf den ersten Blick gar nicht so denkbaren hoch intensiven Belastungen oberhalb der individuellen anaeroben Schwelle im anaeroben Bereich, welche durch Attacken und Antritte zustande kommen. Diese 28 % hochintensive Belastungen machen größtenteils die entscheidenden Phasen der Rennen aus und entscheiden über eine Platzierung oder eine Niederlage. Ein Krafttraining für Radsportler (und für Schnellkraftsportler im Allgemeinen) soll deshalb folgende Wirkungerzielen:

  • Steigern des Muskelquerschnitts
  • Steigern der Maximalkraft mit einer einhergehenden Steigerung der neuronalen Aktivierungsfähigkeit

Daraus ergeben sich eine Verbesserung der Start- und Explosivkraft sowie eine Verbesserung der Kraftausdauer. Das Kraftniveau der antriebsrelevanten Muskulatur steigt und es kommt zu einer verbesserten Muskeleffizienz. Auch die Leistungsfähigkeit der Rumpf- und Stützmuskulatur steigt. Dies hat folgenden Nutzen:

  • Verbesserte Leistung bei Zwischensprints, beim Zielspurt, bei Angriffen am Berg und in der Ebene
  • Verbessertes Übertragen der Kraft aus dem Oberkörper auf das Pedal
  • Verbesserte Ermüdungswiderstandsfähigkeit 
  • Kompensieren der Kraftverluste, die durch ein umfangreiches Ausdauertraining verursacht werden

Das Krafttraining – so wird es integriert

Parallel zur Periodisierung des Radtrainings kann man folgende Einteilung des Trainings empfehlen:

Während der Vorbereitungsphase im Winter sollte man mit einem moderaten Eingewöhnungstraining beginnen. Im Anschluss daran folgt ein 6- bis 8-wöchigerHypertrophie-Trainingsblock, in welchem die Intensitäten submaximal zwischen 70 und 80 % der Maximalkraft liegen sollten. Die Wiederholungszahl sollte zwischen 8 und 12 Wdh. pro Satz betragen. Den Kern des Trainings bilden jedoch die anschließenden 4-wöchigen Maximalkrafttrainings. Hier beträgt die Intensität rund 90–100 % der Maximalkraft und die Wiederholungen dürfen 1–3 Stk. nicht überschreiten. Die Satzpausesollte hierbei eine vollständige Regeneration der neuronalen Strukturen gewährleisten und bei rund 5 Min. liegen. 


Besonderheiten des Maximalkrafttrainings

Bei der Maximalkraftmethode ist die Kontraktionsgeschwindigkeit explosiv, bei hohen Lasten ist dies aber nicht mit einer hohen Bewegungsgeschwindigkeit gleichzusetzen. Eineschnelle Kontraktion bedeutet eine schnelle Anspannung und kann auch in einer langsamen Bewegung resultieren.

Explosives Krafttraining mit Überwinden großer bis maximaler Widerstände erhöht nicht nur das Niveau der Maximalkraftleistung, sondern auch die Bewegungsgeschwindigkeit über die Widerstände und verbessert die Schnellkraft. Das Maximalkrafttraining betrifft jedoch nur die unteren Extremitäten. Für die obere Extremität wird das Hypertrophietraining weiterhin beibehalten. Während des kompletten Kraftzyklus beträgt der Zeitaufwand pro Woche 3 Trainingseinheiten im Kraftraum. Beim Training unterscheidet man 3 Bereiche der zu trainierenden Muskulatur: die unteren Extremitäten, die Oberkörpermuskulatur mit Brust und Rücken, und die Rumpfmuskulatur. Die Rumpfmuskulatur sollte während einer Trainingseinheit immer zuletzt trainiert werden, da ihr bei allen vorherigen Übungen eine stabilisierende Funktion zu kommt.

Zusammenfassende Trainingsprinzipien

  • Krafttrainingseinheiten und spezielle Schnelligkeitstrainingseinheiten sollten Sie immer in ausgeruhtem Zustand durchführen.
  • Deshalb: In Teamsportarten sollten Schnelligkeitstrainings wie Sprints nie am Ende einer Trainingseinheit mit Spielpraxis durchgeführt werden.
  • Im Anschluss an ein Krafttraining kann eine Ausdauerleistung erfolgen.
  • Technik- und Taktiktraining und Krafttraining sollten Sie nicht innerhalb einer Trainingseinheit durchführen.
  • Führen Sie das Krafttraining im Kraftraum als Ganzkörpertraining der großen Muskelgruppen durch.
  • Achten Sie bei einem Maximalkrafttraining auf eine schnelle Kontraktion bei gleichzeitig langsamer Bewegungsgeschwindigkeit.



Freistoß-Künstler: Vom Aussterben bedroht

Datum: 20.01.12 Quelle: sport1.de
Thomas Häßler spricht über die Freistoß-Misere in der Bundesliga und im DFB-Team. Ein NRW-Trio sieht er auf einem guten Weg.
Thomas Haessler erzielt im Halbfinale der EM 1992 das 1:0 gegen Gastgeber Schweden
Thomas Häßler erzielt im Halbfinale der EM 1992 das 1:0 gegen Gastgeber Schweden

Von Daniel Michel

München - Es läuft die 90. Spielminute im Idrottspark-Stadion von Norrköpping.

Weltmeister Deutschland liegt gegen die Sowjetunion (GUS) zum Auftakt der Europameisterschaft 1992 in Schweden 1:0 zurück.

Nur Thomas Häßler könnte mit einem Freistoß die Pleite noch abwenden. Kurz vor dem Strafraum legt sich Häßler den Ball zurecht - und zirkelt ihn wuchtig ins Kreuzeck.

Das DFB-Team darf aufatmen und dringt später noch bis ins EM-Finale vor.

"Wie der Ball oben ins Eck einschlägt - das war eine Mischung aus viel Training und ein wenig Glück", sagt Thomas Häßler heute zu SPORT1.

Kaum Freistoß-Treffer in der Bundesliga

Mit seiner Freistoß-Kunst hat der Welt- und Europameister, der von 1984 bis 2004 als Profi aktiv war, mehrfach ein verloren geglaubtes Spiel zum Positiven gewendet.

Eine Spezialität, die nun aber in der Bundesliga und im DFB-Team vom Aussterben bedroht ist.

Nur sieben Freistöße haben die Bundesliga-Profis in der Hinrunde direkt in einen Treffer umgemünzt - ein Rekord-Tief.

Keinem Schützen gelangen zwei Tore, meldet die Statistik-Datenbank von "Impire". Mit 18 und 14 Treffern weisen auch die Vorrunden 2009 und 2010 eine magere Ausbeute auf.

"Früher war es einfacher, ein Freistoß-Tor zu erzielen", räumt Thomas Häßler bei SPORT1 ein. Verteidiger in der Freistoß-Mauer etwa würden sich heute "cleverer" verhalten.

"Ihnen gelingt es oft, den vorgeschriebenen Abstand zum Ball zu verkürzen", sagt der 45-Jährige. Auch die Torhüter seien auf Freistöße besser vorbereitet.

Häßler fordert Eigeninitative

Dennoch sieht Häßler Ansätze, wie die deutsche Tradition des Freistoß-Künstlers - von Rainer Bonhof über Günter Netzer bis zu Mehmet Scholl - fortgeführt werden kann. So beruhe neben dem Talent eines Spielers viel auf Motivation und harter Arbeit.

"Ich habe nach dem Training noch Freistöße geschossen und erst aufgehört, als der Torwart keine Lust mehr hatte, die Bälle aus dem Netz zu holen", berichtet Häßler von seinen Extra-Schichten.

Heute aber unterliegen Profis einem streng vorgegebenen Zeitplan, PR-Termine und zusätzliche Fitness-Übungen lassen Sondereinheiten auf dem Platz zu kurz kommen.

Häßler fordert deshalb von den Trainern ein, ihren Spielern wieder mehr Freiräume zu ermöglichen. "Der Trainer kann doch einem Spieler sagen: 'Du kannst jetzt noch 15 Minuten Freistöße schießen.'"

Wenn eine Mannschaft schwach spiele, könne ein Freistoß-Tor der rettende Anker sein. "Das sollten Trainer bei ihrer Arbeit nicht unterschätzen", mahnt der zweimalige "Fußballer des Jahres".

NRW-Trio mit viel Potenzial

Durch die Verkäufe von Wolfsburgs Diego oder Dortmunds Nuri Sahin ins Ausland musste die Bundesliga einen Aderlass an treffsicheren Freistoß-Schützen verkraften.

"Sicher gibt es noch Spieler in der Bundesliga, die das Potenzial besitzen, Freistöße aus 20 Metern ins Tor zu zirkeln", beruhigt Häßler, der drei Kandidaten im Visier hat:

"Mario Götze hat eine sehr gute Schusstechnik. Auch Lukas Podolski und Schalkes Christian Fuchs bringen alles dafür mit."

Die Freistoß-Misere in der Bundesliga greift allerdings auch in die deutsche Nationalmannschaft über. Letztmals hat Michael Ballack bei der EM 2008 gegen Österreich einen direkten Freistoß ins Netz gehämmert.

"Gerade in der Nationalmannschaft bringen viele Spieler das Potenzial mit, durch einen Freistoß ein Spiel zu entscheiden", ist Häßler überzeugt. Doch seien viele Trainingseinheiten vorausgesetzt.

"Sondertraining macht sich bezahlt"

"Ich habe im DFB-Team mit Pierre Littbarski, Andreas Möller und Andreas Brehme gerne Standards geschossen", berichtet Häßler und führt aus:

"Wir haben uns nach dem Training oft noch die Zeit für Freistöße herausgenommen. Unsere Teamkollegen haben schon im Bus auf uns gewartet und sich beschwert. Später haben sie gemerkt: Das Sondertraining macht sich mit Toren fürs Team bezahlt."

Wenn nun Bundestrainer Joachim Löw im Mai seine Spieler zur Vorbereitung auf die EM zusammentrommle, sei die Chance gegeben, noch Freistöße einzustudieren.

"Mit den Freistoß-Schützen noch eine Viertelstunde länger zu trainieren - das bringt das Team im Turnier weiter."

Ziel: Erfahrung als Cheftrainer weitergeben

Häßler hat seine Erfahrung von mehr als zwanzig Profi-Jahren, darunter die Stationen in Köln, Rom, Karlsruhe und bei 1860 München, von 2005 bis 2010 als Technik- und Jugendtrainer beim 1. FC Köln eingebracht. Der Klub hat aber im Sommer 2011 die Arbeit mit ihm aufgekündigt.

"Ich vermisse die praktische Arbeit auf dem Platz sehr", sagt Häßler, der als Partner für die Berater- und Marketing-Agentur "Die Sportmanufaktur" tätig ist. Dort begleitet er Spieler auf dem Weg ins Profi-Geschäft.

Zugleich bildet sich Häßler bei anderen Trainern fort. Er hospitierte auf Schalke bei Huub Stevens und in der Schweiz beim AC Bellinzona, dessen Trainer der Ex-Ulmer Martin Andermatt ist.

"Bei Huub Stevens und Martin Andermatt habe ich wichtige Details lernen können, die mir auf meinem künftigen Weg weiterhelfen", sagt Häßler, der gegenüber SPORT1 betont: "Mein Ziel ist es, Cheftrainer zu werden."

 



 

100-Millionen-Dollar-Lauf vom Nord- zum Südpol

quelle: sport1.de
Als Politiker versuchte Pat Farmer vergeblich, auf die Missstände in armen Ländern aufmerksam zu machen, als Läufer gelingt es.
Pat Farmer sass von 2001 bis 2010 fuer New South Wales im Repraesentantenhaus
Pat Farmer saß von 2001 bis 2010 für New South Wales im Repräsentantenhaus

München - Nach dem längsten Lauf der Menschheitsgeschichte hisste Pat Farmer am Donnerstag die Rot-Kreuz-Flagge am Südpol.

Der im März 50 Jahre alt werdende Australier war gezeichnet von den Strapazen der 21.000 Kilometer, die er seit seinem Start am 8. April 2011 am Nordpol in neuneinhalb Monaten zurücklegte.

"Mein Körper wird die Spuren bis zu meinem Lebensende tragen. Aber das Ziel war mir diese Anstrengung wert", sagte der Ex-Politiker, der durch den Lauf 100 Millionen australische Dollar (rund 81,5 Mio. Euro) für Notleidende der Dritten Welt sammeln will.

"Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind auf diesem Planeten, weil es verdurstet oder wegen mangelnder Hygiene krank geworden ist", sagt Pat Farmer, der neun Jahre vergeblich versucht hatte, als Politiker Dinge zu bewegen, und sich dann für den anderen Weg entschied.

 

Jeder Mensch, den er nach diesem Lauf für seine Zwecke gewinnen will, soll einen Dollar für das in Zusammenarbeit mit dem australischen Roten Kreuz gestartete Projekt zahlen.

Mit Ermüdungsbruch gelaufen

Pat Farmer, dessen Frau Lisa 1998 im Alter von 34 Jahren urplötzlich an einem Herzklappenverschluss gestorben war, ließ vergangenen April seine beiden Kinder Brooke (15) und Dillon (14) allein zurück, als er sich auf den großen Weg begab.

"Sie stehen hinter meinem Projekt und sind bei Freunden gut aufgehoben", sagte Farmer, der seine Kids in den nächsten Tagen wieder in die Arme schließen will.

"Jeder Schritt, jede Frustration, jeder Moment, in dem ich auf dem Boden lag und nicht mehr weiterlaufen konnte, war es wert, das alles durchzustehen", meinte Pat Farmer, der in den USA 50 Tage lang mit einem Ermüdungsbruch am Bein gelaufen war:

"Ich habe viel durchgestanden. Aber das gleiche Schicksal haben auch viele Leute, die ich traf. In Afrika, Osttimor und Südamerika fehlt ihnen sauberes Trinkwasser. Sie leiden unter Durst, Hunger, Flut, Erdbeben und Flächenbränden."

80 Kilometer täglich

 

Im Schnitt rannte der Australier täglich unglaubliche 80 Kilometer - ohne einen Tag Pause. Er litt unter Austrocknung wegen Wassermangels, unter Stressverletzungen mit teilweise schier unerträglichen Schmerzen.

Farmer, der nur die Distanzen vom Nordpol aufs amerikanische Festland und von Argentiniens Südspitze zum Südpol durch die Luft überbrückte, erlebte Schneestürme, hatte gefährliche Begegnungen mit Eisbären, Schlangen, Krokodilen, bewaffneten Banditen und aggressiven Milizen.

Er verirrte sich kurzfristig in der Wüste von Peru und wurde beinahe von einem außer Kontrolle geladenen Lastzug über den Haufen gefahren.

"Pat Farmer ist eine Inspiration für alle Menschen. Er hat eine unglaubliche Courage und Ausdauer", sagte Robert Tickner, Präsident des australischen Roten Kreuzes, zum spektakulären Unternehmen des Mannes, der schon 2000 vom damaligen Premierminister John Howard als "Australier des Jahres" ausgezeichnet worden war.

Damals hatte Farmer, der auf vielen Distanzen Ultra-Weltrekorde hält, drei Millionen australische Dollar (2,4 Mio. Euro) für karitative Zwecke gesammelt.

 



 

Schlagender Beweis: Gaddafi sollte UN-Menschenrechtspreis erhalten

Dennis South - Quelle: Yasin Tekin weitergeleitet, danke mein Freund :-)

 

Vor den Luftangriffen der NATO und der USA auf Libyen bereiteten die Vereinten Nationen die Verleihung eines Preises an Oberst Muammar al-Gaddafi und die libysche Volks-Dschamahirija für ihre Erfolge im Bereich der Menschenrechte vor. Das klingt unglaublich, ist aber wahr – derselbe Mann, Oberst Muammar al-Gaddafi, den die NATO und die Vereinigten Staaten seit Monaten als »brutalen Diktator« brandmarkten, sollte für seine Verdienste um die Menschenrechte in Libyen geehrt werden. Ist es nicht seltsam, dass die Vereinten Nationen noch Ende März einem »brutalen Diktator« einen Menschrechtspreis verleihen wollten? (Bericht der Arbeitsgruppe zur Libyschen Arabischen Dschamahirija –

 

Damit stellt sich eine Frage: Wer ist dieser »brutale Diktator«, dem der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen irgendwann Ende März einen Preis für seine Verdienste um die Menschenrechte verleihen wollte? Auf der einen Seite wollen sie uns glauben machen, dass er bekanntermaßen ein »brutaler Diktator« sei, und andererseits entscheiden sie sich, ihn wegen seiner Verdienste um die Menschenrechte zu ehren?! Erstaunlich! Ebenso erstaunlich sind die Lügen, die uns von den Medien, der NATO und der amerikanischen Regierung aufgetischt wurden. Absolut haarsträubend! Nicht überraschend, aber haarsträubend. Aber noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich ein Großteil der amerikanischen Öffentlichkeit im Laufe der Zeit angewöhnt hat, jedes Wort zu schlucken, das ihnen von den »Nachrichten« vorgesetzt wird.

Die folgenden Auszüge aus dem Bericht der Vollversammlung sind es wert, genau gelesen zu werden:

»Verschiedene Delegationen haben mit Anerkennung die Entschlossenheit des Landes zur Kenntnis genommen, die Menschenrechte vor Ort zu gewährleisten. Zusätzliche Stellungnahmen, die im Rahmen des wechselseitigen Dialogs aufgrund zeitlicher Beschränkungen nicht vorgelegt werden, werden in das Extranet des Allgemeinen periodischen Überblicks eingestellt, sobald sie verfügbar sind.«

In einer Fußnote dieses Berichts wird eine Liste derjenigen Länder aufgeführt, die Oberst Gaddafi und die Libysche Dschamahirija (»Herrschaft der Massen«) die Entscheidung des Menschenrechtsrates der UN-Vollversammlung, Oberst Gaddafi diesen Menschenrechtspreis zuzuerkennen, lobend unterstützten. Ich lege diese Liste hier einfach vor. Der Leser kann sie durchlesen und sich ein eigenes Urteil über die vermeintliche oder tatsächliche Glaubwürdigkeit der betreffenden Länder bilden:

Dänemark, China, Italien, Niederlande, Mauretanien, Slowenien, Nikaragua, Russland, Spanien, Indonesien, Schweden, Norwegen, Ekuador, Ungarn, Südafrika, die Philippinen, die Malediven, Chile, Singapur, Deutschland, Österreich, Kasachstan, Lettland, Angola, Nigeria, Kongo, Burundi, Sambia, Ruanda, Burkina Faso, Senegal, Elfenbeinküste, Dschibuti, Simbabwe.

Wenn man den Nachrichten einige Aufmerksamkeit gewidmet hat, fällt auf, dass einige Länder auf dieser Liste plötzlich eine Kehrwende vollzogen und die NATO und die USA in ihrem Aggressionskrieg unterstützten. Warum? Warum sonst? Geld. Darauf läuft es letztlich immer hinaus, und zweifellos wird dies alles in der Zukunft auch aufgedeckt werden, genauso wie die Lügen, die die amerikanische Regierung ihren Bürgern und der Welt auftischte, dass der Irak über »Massenvernichtungswaffen« verfüge, schließlich ans Licht kamen. Und dieselben Länder waren entschlossen, Oberst Gaddafi wegen seiner Verdienste um die Menschenrechte zu ehren, nachdem sie die libysche Gesellschaft sorgfältig begutachtet hatten. Was ist nun mit diesem »brutalen Diktator«? Mein älterer Bruder hätte das »Schnee von gestern« genannt. (Aber das ist Mist! Die feinfühligen unter Ihnen bitte ich für meine blumige Redeweise um Verzeihung).

 



 

Silvesterlauf Werl - Soest

Dieses Jahr gab es eine GROSSE Überaschung. David Couley konnte sich mit einer beherzten Leistung auf der ewigen Bestenliste des Vereines Internationaler FC Paderborn nach vorne schieben. Aktuallisierter Stand der Liste ist hiermit abgebildet.

Ewige Bestenliste von IFC Paderborn

1. Vladislav Heints 53:45   3:35/km

2. David Couley 1:10:36   4:42/km

3. Rodi Yousef 1:27:48    5:51/km

Vladislav Heints konnte seine Ziele nicht ganz erreichen, da der Blödmann zu Hause seine lange Hose liegen ließ. Vladislav: "nach 400m wusste ich, heute  krieg ich die oberschenkel nicht warm". So blieb ihm daraus einen sehr flotten Tempodauerlauf zu machen. Zwischen Kilometer 11-14 lief er dann mit der 30-fachen deutschen Meisterin. Beim Zieleinlauf war die Sabrine Mockenhaupt 8 sekunden vorne. Damen muss man schließlich vortritt lassen^^.

David Coulex war mit dem Lauf ebenfalls zufrieden

Zitat David Couley:

Es hat auf jeden Fall richtig Bock gemacht den Silvesterlauf zu laufen. Habe mich schon für den Osterlauf angemeldet
Ich bin leider viel zu langsam losgelaufen. Hätte vielleicht 65 oder 66 Minuten laufen können. Die letzten fünf Kilometer

hatte ich noch ordentlich Power. Nächstes Jahr möchte ich unter eine Stunde. Kann man das schaffen in einem Jahr?

Bestimmt, oder?

Leider gabs es auch unerfreuliche Nachrichten

Zeitungsausschnitt: Leider wurde der Jubiläumslauf durch den tragischen Tod eines 45jährigen Soester überschattet. Trotz der schnellen Hilfe von Notärzten erlag der Sportler im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Soweit ich weiss ist der Mann wegen Kreislaufproblemen ohnmächtig geworden und beim Fallen mit dem Kopf gegen Bordsteinkante gestoßen.

-> Also an ALLE - Beim Einstieg ins Training NIE an die Grenzen gehen!!!

Bilder des Laufs:

Vlad http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?action=showrub&wkid=1325700801-17572&ls=d&nc=1325700810-17583&rubnum=events.silve11&artnum=&file=&gesamt_zeilen=10&snr=2188

David http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?action=showrub&wkid=1325700801-17572&ls=d&nc=1325700888-17733&rubnum=events.silve11&artnum=&file=&gesamt_zeilen=10&snr=2043

Rodi ist leider so dick dass er auf Bild nicht gepasst hat^^^^

http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi

2010 Silvesterlauf Werl Soest Startnummer 3555